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Trinkwasser

Neuer Glanz für Basels ­Brunnen

IWB pflegt und schützt die Wahrzeichen des Basler Kulturguts. So wurden 2019 zehn neue Basiliskbrunnen angefertigt – originalgetreu in traditioneller Handwerkskunst – und in nur zwei Wochen das Becken des Tinguelybrunnens rundum saniert.

Der Basilisk gehört zur Stadt Basel wie Fasnacht und Läckerli: ein Fabeltier, halb Hahn, halb Drache mit übermenschlichen Kräften. 1884 wurde der erste Wasserspeier montiert, heute bereichern rund 30 der ikonischen grünen Basiliskenbrunnen das Stadtbild und spenden Trinkwasser. Dies unter der Obhut von IWB: So gehört es zum Leistungsauftrag, stets eine Anzahl der Basiliskenbrunnen vorrätig zu haben. Aus Bronze gefertigt könnten sie eigentlich Jahrhunderte überdauern – wären da nicht übereifrig rangierende Lastwagenfahrer oder andere widrige Vorkommnisse. Ende 2018 war der Lagerbestand auf zwei Exemplare geschrumpft: Zeit für eine Neubeschaffung.

 

Traditioneller Bronzeguss für moderne Trinkwasserbrunnen

«Wir wollten die Basilisken originalgetreu aus Bronze in alter Handwerkskunst anfertigen lassen», sagt Alex Dänzer, Leiter öffentliche Brunnen. Als letzte einheimische Kirchenglockengiesserei, die auch noch das aufwendige Bronzegussverfahren beherrscht, gewann die H. Rüetschi AG in Aarau die öffentliche Ausschreibung.

Zehn fertige Brunnen wurden als blanke Metallkorpusse nach Basel transportiert und erhielten hier eine Hartlackschicht. Die neuen Basilisken stehen bereit, um beschädigte Artgenossen zu ersetzen – und als Basels Schildhalter und Wasserspeier möglichst lange zu überdauern.

 

Tinguely-Brunnen saniert

Der Fasnachtsbrunnen des Schweizer Künstlers Jean Tinguely lockt seit Ende der 1970er-Jahre Scharen von Einheimischen und Touristen an. Angetrieben von Elektromotoren bewegen sich seine Figuren und speien Wasser: ein eindrückliches Schauspiel. Damit dies weiterhin einwandfrei funktioniert, ersetzte IWB Ende 2019 alle Strom- und Wasseranschlüsse sowie die Wasserpumpen. Zudem wurden Fugen und Abdichtungen erneuert, die Figuren mechanisch revidiert und das Becken sandgestrahlt und neu gestrichen. All dies geschah in nur zwei Wochen – während derer der Brunnen unter einem Zelt verschwunden war. Jetzt tanzen Querpfyffer, Schuufler, Waggler und Konsorten wieder in alter Frische wild herum.

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