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Digitalisierung

Geodaten: Basis für beinahe alles

Ob beim Schadenfall oder für ein Bauprojekt: Unsichtbar im Boden verlaufende Leitungen müssen dokumentiert werden. Für die elektronische Dokumentation von Netzdaten mit Bezug zum geografischen Raum stehen die drei Buchstaben GIS – kurz für «geografisches Informationssystem».

IWB betreibt fünf Netze: Erdgas, Wasser, Strom, Fernwärme und Telekommunikation. Wo führen welche Leitungen durch? Aus welchem Material sind sie – und wie alt? Ist an einer Stelle noch Platz für einen Schacht? Mit der GIS-Dokumentation erfüllt IWB die rechtliche Anforderung, dass ein Versorger jederzeit über die geografische Lage seiner Leitungen Auskunft geben kann. Doch das GIS kann noch viel mehr: Einmal jährlich werden die Längen und Mengen aller Bestandteile der IWB-Netze ausgewertet: So kann IWB abschätzen, was dieses im Boden liegende Kapital wert ist. Auch für Planungs- und Projektierungsarbeit lassen sich per Knopfdruck Daten nutzen. So beantwortet das Service Center Geodaten von IWB externe Anfragen, zum Beispiel von Architekten, die für Bauprojekte Grundlagen benötigen.

 

Nutzen für alle IWB-Bereiche

Die Nutzungsmöglichkeiten sind gross, weiss Michael Berteld, Leiter Dokumentation GIS bei IWB: «Da ist der Bereich Netzservice, der auf Grundlage der GIS-Daten dafür sorgt, dass unser Netz möglichst störungsfrei funktioniert», erklärt der Spezialist. «Im Schadenfall kann IWB dank dem GIS schnell und sicher arbeiten.» Die Dokumentation ist nie fertig. Allein Baumassnahmen des Betriebs aufgrund von Schäden fordern ein Update der GIS-Daten. Das Asset Management nutzt die Daten systematisch, um Leitungen zu bewerten und zu bestimmen, wann sie ersetzt werden müssen. Dazu misst das Vermessungsteam vor Ort, nimmt die zugehörige Leitungslogik auf und dokumentiert diese in den Datenmodellen des GIS. Dafür gibt es klare Richtlinien, damit die Daten verständlich und einheitlich bleiben. Dennoch: «Wir verändern uns laufend, allein durch die Systeme, die sich in der digitalen Welt immer schneller ändern», sagt Michael Berteld. «Wir wollen mit unserer Arbeit zusätzlichen Mehrwert schaffen. So hoffen wir, bald per Augmented Reality durch die Kamera eines Smartphones alle unterirdischen Leitungen einer Strasse sehen zu können.» Eine Weiterentwicklung, die alles andere als eine Spielerei wäre – sondern erheblich Aufwand und Geld sparen würde.

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