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Welche Arten von Solaranlagen gibt es?

Energie aus der Sonne kann verschieden genutzt werden – als Wärme oder als Strom. Doch auch innerhalb der Photovoltaik, welche die Sonne elektrisch nutzt, gibt es verschiedene Arten von Anlagen. Ein wichtiger Unterschied betrifft die Montage. Da gibt es auf der einen Seite die sogenannten Aufdach-Anlagen, bei denen die Module auf ein bestehendes Dach montiert werden. Auf der anderen Seite gibt es die immer beliebteren Indach-Anlagen, bei denen die Module selbst die Dachabdeckung bilden. Und drittens sind immer mehr Fassaden mit Photovoltaik-Modulen bedeckt.

 

Aufdach: günstig und flexibel

Als Erstes zu den Aufdach-Anlagen: Der Hauptvorteil dieser Montageart liegt in der günstigen Installation. Mit vergleichsweise wenig Aufwand gelangen die Module aufs Dach. Auch für Flachdächer sind Aufdach-Anlagengeeignet; sie werden auf Ständern befestigt, sodass sie die optimale Neigung erreichen – mehr dazu weiter unten. Schliesslich garantiert die Aufdach-Montage eine gute Hinterlüftung, da die Module in geringem Abstand über dem Dach «schweben». Die Hinterlüftung ist wichtig, damit die Module nicht zu heiss werden, was den elektrischen Wirkungsgrad senkt.

 

Indach: ästhetisch und effizient

Die Nachteile der Aufdach-Module sind gleichzeitig die Vorteile der Indach-Module: Während Aufdach-Module ästhetisch wenig ansprechend über die Dachfläche hinausragen, verschmelzen Indach-Module elegant mit dem Dach. Zudem können sie heute in individuellen Grössen angefertigt werden, sodass die Dachfläche optimal ausgenutzt wird. Bei Neubauten und Dachsanierungen macht deswegen in der Regel eine Indach-Anlage Sinn. Die Module sind zwar etwas teurer, jedoch weitaus günstiger als ein konventionell eingedecktes Dach, auf das nachträglich Aufdach-Module installiert werden.

Ein Nachteil neben dem Preis wurde weiter oben schon angedeutet: Da Indach-Module nicht auf zusätzlichen Ständern montiert werden, sind sie nur für Schrägdächer ab einer gewissen Neigung geeignet. Nur so ist die Dichtigkeit und ein optimaler Energieertrag gewährleistet. Ausserdem muss die Dachkonstruktion ausreichend hinterlüftet sein.

 

Fassade und Gebäudehülle: Vielfalt und maximaler Ertrag

Zusammengefasst spielen Aufdach-Module ihre Vorteile bei Flachdächern aus und dann, wenn nachträglich eine Solaranlage installiert werden soll. Indach-Anlagen bieten sich bei Neubauten und Dachsanierungen an sowie bei ästhetisch anspruchsvollen Gebäuden – zum Beispiel bei denkmalgeschützten. Und schliesslich gibt es noch eine weitere Art der Montage: diejenige an der Fassade!

Grundsätzlich geht das, was auf dem Dach funktioniert, auch an der Hauswand. Gerade in den Wintermonaten, wenn die Sonne flach steht, bieten Module, die an der Fassade montiert sind, einen hohen Energieertrag. Aufgrund der ästhetischen Ansprüche – die Fassade sieht, anders als das Dach, jeder Passant – werden Fassadenmodule in verschiedenen Farbtönen angeboten, wie auch moderne Indach-Module. Die so entstehende optische Vielfalt passt zur funktionalen Vielfalt, die Photovoltaik heute bietet: Die ganze Fassade erzeugt Energie, bis hin zum Balkongeländer und zum Vordach.

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