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Wenn IWB das Licht abdreht

Unbestritten, die Basler Fasnacht gibt es schon viel länger als IWB. Dennoch spielt IWB in ihrer 40 jährigen Geschichte eine bedeutende Rolle an der Fasnacht. Wem jetzt noch kein Licht aufgeht, der ist genau richtig: Lichterlöschen am Morgestraich.

IWB betreibt und unterhält in Basel die öffentliche Beleuchtung. Einmal im Jahr jedoch schaltet IWB diese mitten in der Nacht in der ganzen Basler Innenstadt aus. Nämlich dann, wenn es heisst: „Achtung! Morgestraich, vorwärts marsch!“

Die Zeiger einer funkgesteuerten Uhr springen auf 04.00 Uhr. Eine Hand dreht den Morgestraich-Schalter. Die Fasnächtler ziehen mit Pfeifen und Trommeln durch die nächtliche Basler Innenstadt. Nach dem Lichterlöschen am Morgestraich, zum Start der Basler Fasnacht, bleibt es bis zur Dämmerung dunkel. 

Dass diese Tradition zumindest im Hintergrund auch gewissen Veränderungen unterworfen ist, zeigt sich in den 40 Jahren, seit denen IWB das Licht ausmacht. Bis Mitte der 80er Jahre schaltete IWB nämlich nicht nur das Licht aus, sie schaltete es um 06.00 Uhr auch wieder ein. Erst nach Rücksprache und auf Weisung des Polizei- und Militärdepartements hat IWB ab 1986 das Licht zwischen 06.00 und 07.00 Uhr nicht mehr angezündet, was bis dato üblich war. Ebenfalls ab 1986 wurde das Stadtgebiet erweitert, auf dem die öffentliche Beleuchtung ausgeschaltet wurde. Hinzu kamen Gebiete am Münsterhügel und ab Peters- und Leonhardsgraben Richtung Innenstadt.

IWB_Morgestraich-SchalterWaren bis dato noch verschiedene Teams der Abteilung öffentliche Beleuchtung in der ganzen Innenstadt unterwegs und mit dem koordinierten Ausschalten der Lichter beauftragt, gibt es seit 1986 einen zentralen  Schalter. Der 17. Februar 1986 gilt somit als Geburtsstunde des mittlerweile legendären «Morgestraich-Schalters». Damit wird die gesamte öffentliche Beleuchtung in der ganzen Basler Innenstadt mit einem Handgriff gelöscht. Dieser Schalter funktioniert übrigens nur am Morgestraich.

Seit über dreissig Jahren liegt die schöne und verantwortungsvolle Aufgabe des Lichterlöschens am Morgestraich und damit der Start der Basler Fasnacht in einer einzigen Hand, die um 04.00 Uhr zuverlässig und punktgenau den Schalter dreht. Mit einer einzigen Ausnahmen: 2002 ging das Licht tatsächlich schon um 03.59 Uhr aus. Aber immerhin dauerte die Fasnacht somit eine Minute länger als sonst.