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Die Brunnen der Stadt Basel

Sie haben verschiedene Namen, Formen und Figuren. Sie sind schön und nützlich. Sie gehören zum Stadtbild und sind nicht mehr wegzudenken: die historischen Brunnen der Stadt Basel. IWB hat seit 40 Jahren den Auftrag, sie zu reinigen, kontrollieren und reparieren.

Wo heute der Fasnachts-Brunnen steht, stand einst die Bühne des alten Stadttheaters. Als dieses 1975 gesprengt wurde, beschenkte Migros die Stadt Basel zu ihrem 50. Jubiläum mit einem Fasnachts-Brunnen. Das Projekt stiess auf Anklang bei Wirtschaft und Politik und so starteten die Bauarbeiten 1977 – vor 41 Jahren. Der Staat übernahm die Kosten für die Installation des Beckens und die technischen Einrichtungen, der Grossverteiler finanzierte die Brunnenfiguren und Jean Tinguely erhielt den Auftrag und künstlerische Freiheit für den Fasnachts-Brunnen. Tinguely wollte keine in sich geschlossene Einzelskulptur, sondern Brunnenspiele. Ihm schwebte vor, aus den Bestandteilen des alten Stadttheaters Figuren zu bauen, die rhythmisch Wasser werfen. Seit seiner Fertigstellung vor 41 Jahren fasziniert der Fasnachts-Brunnen Gross und Klein aus Nah und Fern.

Alle Figuren haben basel-deutsche Namen: d Fontääne, s Seechter, dr Suuser, dr Spritzer, d Spinne, dr Theaterkopf, dr Queerpfyffer, dr Schuufler und dr Waggler. Foto Christian Lienhard, Basel.

Bildlegende: Alle Figuren haben basel-deutsche Namen: d Fontääne, s Seechter, dr Suuser, dr Spritzer, d Spinne, dr Theaterkopf, dr Queerpfyffer, dr Schuufler und dr Waggler. Foto Christian Lienhard, Basel.

Brunnen als Trinkwasserspender

Der Fasnachts-Brunnen ist einer der 200 öffentlichen Brunnen, die das Stadtbild Basels seit Jahrhunderten prägen. In unterschiedlichen Formen gebaut und mit vielfältigen Figuren geschmückt, zieren die Brunnen die Basler Strassen und Plätze: Webern-Brunnen in der Steinenvorstadt, Pisonibrunnen auf dem kleinen Münsterplatz, Dreizack-Brunnen an der Freien Strasse oder Zschokke-Brunnen beim Kunstmuseum, dessen korrekter Name eigentlich «Drei Lebensalter-Brunnen» lautet. Alle öffentlichen Brunnen der Stadt Basel sind an das Trinkwassernetz angeschlossen. Bis auf die Brunnen mit Zirkulationspumpen wie der Fasnachts-Brunnen, können Passanten an allen öffentlichen Brunnen Wasser trinken. Diese zu reinigen, zu kontrollieren und bei Bedarf zu reparieren, ist seit 40 Jahren der Auftrag von IWB.

Brunnenputzer am Werk

Bei einer Routinereinigung lassen die IWB Brunnenputzer das Wasser im Trog ab und wischen Laub, Abfall und andere Überbleibsel zusammen. Anschliessend sprühen sie ein stark verdünntes Putzmittel am Trogrand, um Ablagerungen zu entfernen, und spülen alles mit Hochdruck ab. So stellt IWB sicher, dass die von ihr betreuten Brunnen jederzeit sauber und zuverlässige Trinkwasserspender sind.  

Baden in Basler Brunnen

Die vielen Brunnen verbinden das Nützliche mit dem Angenehmen: Sie spenden einwandfreies Trinkwasser und laden zum Planschen und Tummeln ein. Der Eigentümer der Brunnen, der Kanton Basel-Stadt, toleriert das Baden in Brunnen, doch nur, wenn Badelustige:

  • keine Schäden am Brunnen anrichten.
  • nicht auf den Brunnenstock oder Ausgussröhre klettern.
  • keine Passanten bespritzen.

Der Schöneck-Brunnen an der St. Alban-Vorstadt etwa ist dank seiner Grösse ideal zum Baden. Zudem steht er in der Sonne, sodass das Wasser im Sommer eine angenehme Badetemperatur von mindestens 20°C erreichen kann.

Bildlegende: Mit seinen fünf Metern Länge und Breite ist der Schöneck-Brunnen genug gross für eine Abkühlung. Foto Christian Lienhard, Basel.