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Wandel und Kontinuität als Erfolgsrezept

Seit ihrer Gründung darf IWB auf eine ganze Reihe treuer Kunden zählen, die dem Unternehmen von Beginn an ihr Vertrauen schenkten. Einer dieser Kunden ist das Traditionshotel Schweizerhof in Basel. Im Interview erzählen Livio Räber und Dieter Baur, aktueller und ehemaliger Direktor der Hotel Schweizerhof AG, über die 122-jährige Zusammenarbeit mit IWB und deren Vorgängerinstitutionen, ihr Erfolgsrezept und die Wichtigkeit, den Wandel als Chance zu erkennen.

IWB: Strom, Gas, Wasser, Wärme. Als Hotel sind Sie auf einen zuverlässigen Energieversorger angewiesen, um Ihre Gäste rundum zufriedenstellen zu können. Und dennoch ist es vermutlich so, dass diese „Produkte“ im Arbeitsalltag nicht allgegenwärtig sind.

Livio Räber und Dieter Baur: Das ist richtig. Unsere Gäste erwarten eine perfekt funktionierende Haustechnik (Warm- und Kaltwasser, Strom, Belüftung, Heizung, Klimatisierung). Was dafür hinter den Kulissen an Anstrengungen notwendig ist, darf nicht die Sorge des Gastes sein. Eine reibungslos funktionierende Energieversorgung ist für uns zentral, damit wir uns voll und ganz auf die individuellen und oft spontanen Bedürfnisse unserer Gäste konzentrieren können. Aus diesem Grund haben wir uns für einen Energiedienstleistungsvertrag mit IWB entschieden. Er schliesst die Fernüberwachung, einen Pikettdienst sowie den Unterhalt und Ersatz unserer Lüftungs-, Heizungs- und Kälteanlagen ein und bietet uns so die grösstmögliche technische und finanzielle Sicherheit.

IWB: Erinnern Sie sich an Situationen, in denen die Themen Wasserversorgung, Strom, Gas und Wärme in Ihrem Arbeitsalltag dennoch präsent waren?

Livio Räber und Dieter Baur: Glücklicherweise beschäftigen uns diese Themen nur ganz selten im Alltag, denn IWB nimmt uns die Arbeit in diesem Bereich nahezu vollständig ab. Kam es in der Vergangenheit doch einmal unerwartet zu einem Problem, war IWB rasch und unkompliziert zur Stelle. So geschehen zum Beispiel in der aktuellen Heizperiode, als nach 19 Uhr ein Unterbruch in der Wärmeversorgung (Heizung und Warmwasser) entdeckt wurde. Dank der gemeinsamen Intervention von IWB und Hotelteam war das Problem jedoch bis um 22 Uhr bereits wieder behoben – ohne dass unsere Gäste grössere Komforteinbussen hinnehmen mussten. Ganz im Gegenteil: Alle Gäste konnten am Morgen wie gewohnt eine heisse Dusche geniessen und uns entstanden durch diesen Zwischenfall keinerlei Kosten.

Damals, als noch keine Trams über den Basler Centralbahnplatz fuhren: Kupferstich des Hotels Schweizerhof aus dem Jahre 1864

IWB: Hat sich die Zusammenarbeit mit IWB über die Jahre verändert?

Livio Räber und Dieter Baur: Ja, denn im Energiesektor hat sich einiges getan in den vergangenen Jahren. Früher war IWB „nur“ Energielieferant. Heute setzen wir zudem auf Dienstleistungen von IWB, wenn es um die Erstellung, den Unterhalt und Betrieb von haustechnischen Anlagen geht. Aus der einstigen Energielieferantin ist eine Energiedienstleisterin zur Rundum-Versorgung und damit eine wertvolle Partnerin geworden.

IWB: Welche Ereignisse haben IWB Ihrer Meinung nach in den letzten 40 Jahren geprägt?

Livio Räber und Dieter Baur: Die Herausforderung, die Ansprüche von Kunden, Gesellschaft und Politik unter einen Hut zu bringen, ist in den vergangenen Jahren stetig grösser geworden. Die Position von IWB als kantonsnahes Unternehmen, das sein Angebot wirtschaftlich rentabel und zugleich nachhaltig gestalten muss, war und ist bis heute bestimmt nicht einfach. Umso mehr sind wir der Meinung, dass IWB mit ihrer Umstellung auf erneuerbare Energien und mit ihrem langfristigen Ziel der erneuerbaren Vollversorgung auf dem richtigen Weg ist.

IWB: Der Schweizerhof war schon lange vor dem Zusammenschluss unter dem Namen IWB Kunde des Basler Elektrizitätswerks sowie des Basler Gas- und Wasserwerks: Seit 1896 bezieht das Basler Traditionshotel Gas, Wasser, Strom und Wärme von IWB respektive deren Vorgänger-Institutionen. Gab es Momente, in denen Sie sich überlegt haben, den Energieversorger zu wechseln?

Livio Räber und Dieter Baur: Selbstverständlich haben wir uns im Zusammenhang mit der Liberalisierung des Strommarktes überlegt, den Anbieter zu wechseln. Obschon wir einige gute Angebote erhielten, entschieden wir uns aus verschiedenen Gründen, IWB die Treue zu halten. Zum einen bemühen wir uns, unsere Aufträge möglichst regional zu vergeben. Zum anderen schätzen wir das Dienstleistungspaket von IWB, welches geprägt ist von Nähe zum Kunden und persönlicher Beratung.


Im Wandel der Zeit: Ansicht des Hotels Schweizerhof am Basler Centralbahnplatz im Jahre 2013

IWB: IWB und Schweizerhof: Auf den ersten Blick zwei komplett verschiedene Dienstleister. Sehen Sie dennoch gewisse Parallelen zwischen diesen zwei ur-baslerischen Institutionen resp. deren Entwicklung in den vergangenen 40 Jahren?

Livio Räber und Dieter Baur: Gemeinsam dürfte unseren Institutionen wohl der ständige und immer kurzfristigere Wandel sein. Waren Strom, fliessendes Wasser, Zentralheizung, Telefone und ein Lift im vorletzten Jahrhundert selbst in einem Luxushotel nur ganz wenigen Reisenden vorbehalten, ist dieser Komfort im Hotel wie auch zu Hause heute eine Selbstverständlichkeit. Gewiss spürt auch IWB die stetig steigenden Ansprüche: Energie- und Telekomdienstleistungen müssen sicher, schnell, nachhaltig und günstig zugleich sein. Dies erfordert eine ständige Expansion der Geschäftstätigkeit in neue, noch unbekannte Bereiche. Diesen Wandel – so herausfordernd er manchmal sein mag – gilt es, immer wieder als Chance zu erkennen und zu schätzen.

Gleichzeitig ist es in dem ganzen Wandel auch wichtig, sich stets auf die zentralen Unternehmenswerte und -ziele zu besinnen. Seit dem ersten Tag steht beim Hotel Schweizerhof der Dienst am Gast im Zentrum. Wir möchten Einheimischen wie auch Auswärtigen eine Stätte der Erholung im hektischen Basler Alltag bieten. Dass wir unserem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden, zeigt sich in den durchwegs positiven Bewertungen und begeisterten Kommentaren auf diversen Bewertungsplattformen. Dies dürfte bei IWB nicht anders sein, denn trotz des rasanten Wandels und des immer grösseren Bedürfnisses nach innovativen Lösungen darf auch IWB ihren Kernauftrag nie aus den Augen verlieren: die Versorgung ihrer Kunden mit Strom, Gas, Wasser und Wärme. Wir haben also sozusagen ein gemeinsames Erfolgsrezept: eine gesunde Mischung aus Wandel und Kontinuität.

Das Hotel Schweizerhof und IWB haben ein gemeinsames Erfolgsrezept: eine gesunde Mischung aus Wandel und Kontinuität.

Dieter Baur und Livio Räber, ehemaliger und aktueller Direktor der Hotel Schweizerhof AG

IWB: Wie würden Sie Ihre Zusammenarbeit mit IWB in drei Worten zusammenfassen?

Livio Räber und Dieter Baur: Lösungsorientiert, kompetent, nachhaltig.

Signet 40 Jahre IWB

  

alles zum Jubiläum

1864-2018: Geschichte des Basler Traditionshotels Schweizerhof

Das Hotel Schweizerhof Basel wurde 1864 von Emanuel Merian-Gerster (1817-1885) erbaut. Als Architekt verantwortete Johann Jacob Stehlin-Burckhardt, der bedeutendste Basler Architekt der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, den Bau. Nach dem Tod von Emanuel Merian übernahm 1885 dessen Sohn Ludwig Emanuel (1851-1915) die Leitung des Hotel Schweizerhof. 1896 aber entschloss sich dieser, das Hotel zu verkaufen und Basel zu verlassen.

Der Käufer war der Ahnherr der Hotel-Dynastie, in deren Händen das Haus als Familienbetrieb bis auf den heutigen Tag geblieben ist: Ernst Jakob Goetzinger-Scherz (1853-1927) und seine Gattin Marie Goetzinger-Scherz. Am 1. Juni 1896 unterschrieb der erfahrene Hotelier, der zuvor bereits elf Jahre Direktor des Hotels de la Poste in Basel gewesen war, den Kaufvertrag für das Hotel Schweizerhof. Unter Ernst Jakob Goetzinger erfuhr das Hotel in den folgenden Jahren eine fortlaufende Modernisierung. Bereits Ende 1896 gab er die Installation einer Dampfkessel- und Maschinenanlage in Auftrag. Im folgenden Jahr liess er eine elektrische Beleuchtung  einrichten, wofür ein 14-pferdiger Gasmotor zum Betrieb einer elektrischen Dynamo-Maschine erforderlich war. Noch vor Ausbruch des ersten Weltkrieges erhielt das Hotel zudem seine erste Liftanlage.

Der Sohn Ernst Walter Goetzinger-Kull (1888-1950) stand seinem Vater viele Jahre zur Seite und war nach dessen Tod 1927 bereit, mit seiner Ehefrau Frieda Goetzinger-Kull die Leitung des Schweizerhofs zu übernehmen. Als Ernst Goetzinger-Kull 1950 verschied, stand mit den Söhnen Peter und Jörg Goetzinger die dritte Generation bereit, um das Werk des Grossvaters und Vaters fortzusetzen. Entschlossen, das Haus in jeder Beziehung auf der Höhe der Zeit zu halten, nahmen auch sie ein umfassendes Umbau- und Renovationsprogramm in Angriff.

Nach dem Tode von Peter Goetzinger-Schnider (1927-1992) übernahm seine Tochter Christine Ruch-Goetzinger in 4. Generation das Hotel. In den Jahren 2006, 2009 und 2017 wurde das Hotel Schweizerhof und die angegliederte Villa Wildegg totalsaniert.

In ununterbrochener Kontinuität ist das Hotel Schweizerhof bis heute ein Familienbetrieb geblieben, auch wenn das Unternehmen seit 1919 die juristische Form einer Aktiengesellschaft hat. Das Geschäftsleitungsteam setzt sich heute aus Christine Ruch-Goetzinger und dem Direktionspaar Livio Räber und Murielle Forster zusammen, die gemeinsam mit dem ganzen Hotelteam die geschäftlich und privat reisenden Gäste betreuen. Ganz dem Leitbild des Schweizerhofs entsprechend ist das gesamte Team bestrebt, die traditionellen Wurzeln als Fundament zu nutzen, um in der Zukunft innovative Wege zu beschreiten.

Webseite Hotel Schweizerhof