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Von der Lochkarte zur App

In den letzten 40 Jahren hat sich das Ablesen der IWB-Zähler stark gewandelt. Hunderttausende Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmezähler bilden die Grundlage für die Verrechnung von Energie- und Wasserlieferungen. 1978, im Gründungsjahr von IWB, erfolgte die Ablesung noch manuell und persönlich durch IWB-Mitarbeitende. Auch heute noch sind Mitarbeitende im Einsatz, aber der grösste Teil der Zähler wird mittlerweile von den Kunden selber abgelesen oder die Zählerstände werden mittels smarten Stromzählern direkt an IWB übermittelt.

1978 bis 1999: Lochkarten, persönliche Besuche und erste Ablesegeräte

Stromzähler von 1978 und Lochkarte von 1986

In den ersten 20 Jahren gingen IWB-Mitarbeitende von Haus zu Haus und lasen die Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmezähler persönlich ab. Die Daten übertrugen sie auf Lochkarten. Der Aufwand war gross, denn viele Kunden hatten Zähler in den Wohnungen und nicht nur im Keller, daher mussten diese Kunden bei der Ablesung zu Hause sein. IWB war in der Schweiz eine Pionierin in der Abwicklung des Zählerablesens – sie war das erste Energieversorgungsunternehmen in der Schweiz, das die Lochkarten durch elektronische Ablesegeräte ersetzte. Aber auch diese wurden bis ins Jahr 1999 von den IWB-Mitarbeitenden mitgebracht und die Ablesung erfolgt weiterhin durch IWB.

Seit 2000: Zähler selber ablesen

Stromzähler und Selbstablesekarte von 2003

Mit der Jahrtausendwende erfolgte ein grosser Wechsel in der Abwicklung der Zählerablesung: Am 01.01.2000 wurde die Selbstablesung eingeführt. Auch diese war schweizweit ein Novum. Mit einer gross angelegten Kampagne unter dem Motto «Ablesen. Ausfüllen. Abschicken.» wurden die Kunden von IWB über die neue Vorgehensweise informiert. Auch heute noch lesen viele Kunden ihre Zähler selber ab und tragen die Daten in ein Formular ein, das IWB jeweils im Voraus per Post verschickt. Die Daten können auch auf der IWB-Webseite erfasst werden.

Seit 2014: Smarte Zähler liefern Daten - und: Ablesen per App

Smart Meter von 2014 und Vorschau auf die IWB Service-App

Zähler müssen in unterschiedlichen Zeitintervallen ersetzt werden. Seit 2014 werden Stromzähler durch sogenannte Smart Meter ersetzt. Smart Meter sind intelligente Stromzähler, die die Verbrauchsdaten direkt an IWB übermitteln. Die Daten werden pseudonymisiert und verschlüsselt erhoben. Damit kann IWB keine Rückschlüsse auf das detaillierte Verbrauchsverhalten einzelner Kunden ziehen. Aktuell testet IWB mit einigen Kunden eine eigens entwickelte App. Mit der App gibt IWB ausgewählten Kundinnen und Kunden in einem Pilotprojekt die Möglichkeit, ihre Zählerstände alternativ über ein Smartphone zu übermitteln.