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FAQs – Häufig gestellte Fragen

Was ist VoIP?
VoIP oder IP-Telefonie steht  für «Voice over Internet Protocol».
Ihre Sprache wird über Datennetze (beispielsweise über ein Firmennetzwerk oder das Internet) übertragen und nicht wie bisher über Telefonleitungen.

 

Warum VoIP?
Die konventionelle Festnetztelefonie wird nach und nach von der IP-Telefonie (VoIP) abgelöst. Deshalb hat die Swisscom entschieden, die traditionelle ISDN/TDM-Telefonie per 31.12.2017 abzuschalten. Dies bedeutet für Sie, dass alle Kommunikationsdienste in Zukunft ausschliesslich über das IP-Netz geführt werden.

 

Sinkt mit VoIP die Gesprächsqualität?
Die Qualität muss bei der IP-Telefonie nicht sinken. Ganz im Gegenteil. Durch so genannte HD-Codecs ist die Qualität von VoIP-Telefonaten gegenüber herkömmlichen Telefonaten sogar um ein Vielfaches besser. HD-Telefonie ist bislang in Verbindung mit dem Einsatz der entsprechenden Telefone und für interne Telefonate möglich.

Die empfohlene Bandbreite des Internet-Zugangs liegt bei mind. 90 Kbit/s (für Up- und Download) pro Sprachkanal. Die Sprachqualität ist abhängig von der Qualität der Netzwerk-Installation. Zum einen vom internen Firmennetzwerk, zum anderen von der Internet-Verbindung und der eingesetzten Firewall.

Durch den Einsatz der richtigen Netzwerk-Komponenten und die Wahl eines hochwertigen VoIP-Providers, wird eine sehr hohe Gesprächsqualität erreicht. Sie werden so keinen Unterschied zur traditionellen Telefonie heraushören.


Muss man bei VoIP über den PC telefonieren?
Nein. Für VoIP können ganz gewöhnliche Tischtelefone genutzt werden. Selbstverständlich ist es aber auch möglich mit einem sogenannten Softphone direkt über den PC zu telefonieren.


Was sind SIP-/IP-Telefone?

IP-Telefone werden oft auch als VoIP-Telefone (Voice-over-IP), SIP-Telefone (Session Initiation Protocol) oder Softphones (Software-Telefone) bezeichnet. Sie dienen der Übertragung von Sprache über das Internet im Rahmen der IP-Telefonie, VoIP genannt.

Hardphones ähneln herkömmlichen Telefonen, lassen sich jedoch für Gespräche per Internet statt über das traditionelle öffentliche Telefonnetz (PSTN, Public Switched Telephone Network) einsetzen.

Mit einem Softphone hingegen werden Gespräche über den Computer geführt, der somit als Telefon dient. Zusätzlich benötigt werden ein Headset mit Mikrofon oder Lautsprecher samt separatem Mikrofon. Ein Breitbandanschluss und eine Anbindung an einen VoIP-Provider oder einen SIP-Server sind ebenfalls erforderlich. Softphones werden in vielen Fällen zudem für Smartphones mit Android- und iOS-Betriebssystem angeboten.

 

Was ist ein VoIP-Gateway?

Ein VoIP-Gateway (auch PSTN-Gateway genannt) dient der Umwandlung von Sprachsignalen in IP-Datenpakete, die über ein Datennetz übertragen werden. Bei Verwendung einer klassischen Telefonanlage ermöglichen VoIP-Gateways es, Anrufe per VoIP zu tätigen. VoIP-Gateways sind in der Regel als externe verfügbar und besitzen einen Anschluss für das IP-Netzwerk und einen oder mehrere Ports für Telefonleitungen.

 

Kann ich meine bestehenden Telefonnummern weiterhin behalten?

Ja, Sie können Ihre bestehende Festnetznummer zu IWB portieren und mit der gewünschten IWB Dienstleistung nutzen.

 

Wie kann ich eine Kostenkontrolle der ausgehenden Verbindungen bewerkstelligen?

Sie können im Webportal die Verbindungsnachweise (Übersicht über empfangene, getätigte und verpasste Anrufe) einsehen und bei Bedarf auch für detailliertere Analysen exportieren.

 

Kann ich mein bestehendes Internet-Abo (z.B. Symweb) mit dem Telefonie-Dienst erweitern?

Ja das ist möglich, Sie können z.B. das bestehende Symweb-Abo mit dem VoIP Angebot kombinieren.

 

Wo ist der Telefonie-Dienst der IWB verfügbar?

Generell ist der Telefoniedienst von IWB überall verfügbar. Alles was Sie brauchen ist ein entsprechender Internetanschluss vor Ort.

Ausschliesslich unser KMU-Bundleprodukt IWB Connect Office, welches einen Glasfaser-Internetanschluss von IWB beinhaltet, ist auf Basel-Stadt bezogen. Prüfen Sie mit dem Online Checker Glasfasernetz Basel, ob sie bereits an das Glasfasernetz angeschlossen sind.

 

Sind meine bestehenden Telefonapparate (u.a. DECT-Geräte) weiterhin nutzbar?

Ja, sie können Ihre bestehenden Telefonapparate weiterhin nutzen. Über so genannte Analog-Wandler (ATA-Box) können Analog-Geräte (Telefon und FAX) an den VoIP-Dienst angeschlossen werden.

Falls Sie mit Ihrer bestehenden Telefonanlage zufrieden sein sollten und mit dem Wechsel noch warten wollen oder müssen, können Sie über IWB Connect Trunk diese über einen Wandler (sogenannte Smartnode) direkt an das VoIP-Netz anschliessen.

 

Kann ich über VoIP weiterhin Faxen?

Ja, unsere Produkte IWB Connect Office und IWB Connect Virtual beinhalten eine integrierte FAX-Lösung (Empfang FAX-to-Mail und Versand über ein Webportal oder ggfs. entsprechende Windows-Druckertreiber).

Generell gilt: Analoge Faxservices werden mittel- bis langfristig vom Markt verschwinden. Diese Services werden nach und nach durch IP-basierende Lösungen wie eFax (Fax via PC) oder E-Mail ersetzt. Grundsätzlich lassen sich analoge Faxgeräte via Analog-IP-Konverter in einer IP-Umgebung weiter nutzen. Faxservices erreichen jedoch im IP-Umfeld nicht die gleiche Zuverlässigkeit wie in der analogen Welt. Daher kann ein reibungsloser Betrieb im Einzelfall nicht hundertprozentig gewährleistet werden.

Folgende Einstellungen bei der Anbindung bestehender Faxgeräte über Analog-IP-Konverter sind zu empfehlen, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen:

  • den Error Correction Mode beim Faxgerät auszuschalten
  • die Übertragungsgeschwindigkeit am Faxgerät zu reduzieren (max. 9600 bps)

 

Was geschieht mit den Sonderlösungen?

Viele Unternehmen nutzen analoge EconomyLine-Anschlüsse für Alarmanlagen, Lifttelefone, Fax und Modem-Anwendungen. Analoge Telefonanschlüsse werden jedoch ab dem 31.12.2017 schweizweit nicht mehr zur Verfügung stehen. Daher empfehlen wir diesen Unternehmen, schon jetzt über einen entsprechenden Technologiewechsel nachzudenken.

 

  • Lifttelefone
    Für Lifttelefone empfehlen wir den Wechsel auf mobilfunkbasierte Systeme. Diese Lösungen haben sich in der Praxis bewährt und werden von allen führenden Liftherstellern angeboten. Durch den Zugriff auf mehrere mobile Basisstationen erhöht sich vor allem in den Innenstädten die Redundanz des Anschlusses.
  • Alarmanlagen
    Alarmanlagen, die heute über Analog- oder ISDN-Anschlüsse Alarme übermitteln, müssen bis zum 31.12.2017 auf IP-basierende Lösungen umgestellt werden. Dafür existieren entsprechende Lösungen bei den Herstellern der Alarmanlagen:
  • Festnetz-IP/Mobile Redundanz:
    Die beste Lösung. Dank gleichzeitiger Festnetz-IP- und Mobil-Anbindung ist sie sicherer als die bestehende Festnetzlösung via ISDN- oder Analoganschluss.
  • Mobilfunkanbindung:
    In den meisten Fällen reicht eine einfache Übermittlung via Mobilfunk bereits aus. Zahlreiche Alarmanlagen sind schon heute für diese Art der Alarmierung vorbereitet. Ein zusätzlicher Installationsaufwand ist nicht erforderlich.
  • Festnetz-IP-Anbindung:
    In den meisten Fällen erfüllt eine einfache Übermittlung via Festnetz-IP die gestellten Anforderungen. Unter Berücksichtigung der Notstromversorgung des Routers entspricht diese Übertragungsart der heutigen Übertragung via ISDN- oder Analog-Anschluss. Viele Alarmanlagen können relativ einfach auf IP umgestellt werden.
  • Analog-IP-Konverter/Modem über VoIP:
    Rein technisch gesehen sind Lösungen, bei denen das analoge Signal der Alarmanlage in ein VoIP-Signal konvertiert wird, ebenfalls möglich. Eine sichere Übertragung kann jedoch nicht garantiert werden. Deshalb raten wir von dieser Möglichkeit ab.

 

Modemanwendungen
Viele Anwendungen kommunizieren heute noch mit Modems, welche Signale in Sprache umwandeln. Eine Umstellung auf IP ist in diesem Fall sinnvoll und effizienter. Wir empfehlen Ihnen, möglichst rasch mit den Lieferanten dieser Systeme Kontakt aufzunehmen und sich über geeignete Lösungen beraten zu lassen.


Stromversorgung bei IP-Lösungen
Im Gegensatz zu klassischen ISDN- oder Analog-Anschlüssen benötigen IP-Anschlüsse stets eine zusätzliche Stromversorgung. Die Stromautonomie, die Swisscom heute mit den klassischen ISDN- und/oder Analoganschlüssen sicherstellt, kann bei IP-Lösungen nicht mehr garantiert werden. Dies bedeutet, dass der Internetrouter für den Fall eines Stromausfalles über eine Notstromversorgung abgesichert werden muss.

Wenn Sie die IWB Connect Virtual verwenden, dann kann die virtuelle Telefonanlage so konfiguriert werden, dass diese bei einem Stromausfall alle eingehenden Anrufe auf Mobiltelefone umleitet.

 

Produktbezogene Informationen

IWB Connect Trunk: Ist meine bestehende Telefonanlage weiterhin nutzbar?

Ja, die gängigsten Telefonanlagen sind mit IWB Connect Trunk kompatibel. Für nicht IP-fähige Telefonanlagen bietet IWB verschiedene Gateways als Verbindungsglied zwischen der Telefonanlage und dem öffentlichen Telefonnetz zur Miete an.

Die Spezifikationen des benötigten Gateways werden im Rahmen einer Analyse der Kundenbedürfnisse bestimmt.

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IWB,

telekom@iwb.ch
+41 61 275 97 77