http://www.iwb.ch/de/unternehmen/geschaeftsbericht_2015/das_jahr_in_zahlen/nicht-finanzielle_ergebnisse/

Nicht-finanzielle Ergebnisse

Versorgungssicherheit

2015 waren unsere Kunden durchschnittlich während 12.6 Minuten von der Stromver­sorgung abgeschnitten. Dieser Wert liegt wegen zweier ungewöhnlicher Grossstörungen in einem Unterwerk deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Bei der Versorgung mit Gas betrug die durchschnittliche Unterbruchsdauer pro angeschlossenen Kunden 0.05 Minuten. Beim Wasser betrug sie 4.7 Minuten, bei der Fernwärme 0.3 Minuten.

Herkunft des gelieferten Stroms

2015 stammten 96.14 Prozent des von IWB hergestellten Stroms aus Schweizer Wasserkraftwerken, 0.22 Prozent wurden in Windkraftwerken produziert, 0.14 Prozent resultierten aus Sonnenenergie. 3.5 Prozent aus verschiedenen erneuerbaren Quellen, die mit Mitteln der nationalen kosten­deckenden Einspeisevergütung gefördert werden.

Kundenorientierung

2015 haben wir in der deutschsprachigen Schweiz eine repräsentative Studie bei Privatpersonen und Unternehmen durchgeführt. Die Befragung ergab unter anderem eine sehr positive Bewertung der IWB-Positionierung "IWB bietet ausschliesslich Strom aus erneuerbaren Energien und aus Eigenproduktion".

Energiepreise und Trinkwassertarife

Mit unseren Gastarifen gehören wir schweizweit zu den günstigen Anbietern. Bei den Stromtarifen sind die von IWB beeinflussbaren Komponenten Energielieferung und Netznutzung in der Summe günstiger als der Schweizer Durchschnitt. Die Trinkwassertarife liegen im Tarifvergleich mit grossen Schweizer Städten im Mittelfeld.

Energie und Klima

In einem umfangreichen Prozess hat IWB 2015 die wesentlichen Handlungsfelder bezüglich Nachhaltigkeit und anschliessend die IWB-Nachhaltigkeitsziele bis 2020 definiert. Diese wurden von der Geschäftsleitung im Frühling 2016 genehmigt. Mit diesem Beschluss reduziert IWB unter anderem ihren CO2-Ausstoss spürbar und erreicht weitere Verbesserungen für Klima und Umwelt.

Personalbestand und Struktur

Im Jahr 2015 haben wir 9 neue Stellen geschaffen, insbesondere zur Stärkung der Governance-Funktionen. Mittelfristig soll der Personalbestand nicht ansteigen. Dieses Ziel erreichen wir über die natürliche Fluktuation und Pensionierungen. Das Durchschnittsalter unserer Belegschaft beträgt 45.1 Jahre. Der Frauenanteil im Kader betrug 10.6 Prozent, in der Gesamtbelegschaft sind es 15.6 Prozent.