Die Geschichte des Basler Trinkwasser - Von 1250 bis heute.

Wasserturm auf dem Bruderholz
- Bis ins 19. Jahrhundert: Wasser vorwiegend aus Sodbrunnen und Zisternen.
- 1250: Erste öffentliche Wasserversorgung mit einfachen Brunnwerken (Quellen).
- 1864: Gründung der privaten Gesellschaft für die Wasserversorgung der Stadt Basel und Aufbau einer Quellwasserversorgung mit rund 40 Jura-Quellen.
- 1866: Erste Druckwasserversorgung der Basler Stadt-Häuser.
- 1870: ca. 150 öffentliche Brunnen.
- 1875: Die Stadt Basel erwirbt von der privaten Gesellschaft alle Rechte und Anlagen der Wasserversorgung.
- 1879: Gründung des Gas- und Wasserwerkes Basel. Beginn der Grundwassernutzung in den Langen Erlen.
- 1882: Inbetriebnahme des Pumpwerks Lange Erlen.
- 1911: Beginn der künstlichen Grundwasseranreicherung mit Wiesewasser.
- 1913: Erstellung eines werkeigenen Laboratoriums.
- 1926: Inbetriebnahme des Wasserturms auf dem Bruderholz mit Boden- und Turmreservoirs.
- 1951: Endausbau bei den Grundwasserbrunnen LE mit 13 Haupt- und 18 Nebenbrunnen.
- 1955: Gründung der Hardwasser AG.
- 1959: Beginn der Trinkwasser-Fluoridierung zur Karies-Prophylaxe.
- 1964: Inbetriebnahme der Schnellfilteranlage und Beginn der künstlichen Grundwasseranreicherung mit Rheinwasser.
- 1971: Der Tages-Spitzenverbrauch beträgt 187'500 m3 (18.08.71).
- 1999: Akkreditierung des IWB Wasserlabors als Prüflabor und Inspektionsstelle.
- 2002: Zertifizierung der Wasserversorgung gemäss ISO 9001:2000.
- 2003: Einstellung der Quellwasserförderung.
- 2003: Der Grosse Rat beschliesst die Aufhebung der Fluoridierung.
- 2008: Neues Prozessleitsystem ermöglicht vollautomatisierten "Betrieb ohne Beobachtung" (BOB); Inbetriebnahme Aktivkohlefilteranlage
- 2011: Inbetriebnahme der UV-Desinfektionslage als Schutz vor Keimen und Bakterien




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