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IWB'Datacenter: Energieeffizientere Kühlung Raum für Raum

Die heutigen Server vertragen weit höhere Temperaturen, als dies bislang angenommen wurde, Telekom Equipment sowieso. Aus diesem Grund macht es keinen Sinn, den Kaltgang auf tiefe Temperaturen herunter zu kühlen. In Absprache mit den Kunden werden im IWB'Datacenter nun Raum für Raum die Kaltgangtemperaturen angehoben. Mit dieser Massnahme hat IWB Telekom einen weiteren grossen Schritt hin zu einem noch umweltfreundlicheren und effizienten Rechenzentrum gemacht.
Seit längerem laufen im IWB'Datacenter Bestrebungen, die Energiebilanz und den Effizienzgrad zu verbessern. Da die Klimatisierung der Serverräume 50% des gesamten Energiebedarfs eines Rechenzentrums ausmacht, gilt ihr die grösste Aufmerksamkeit.

Neue Technologien und Erkenntnisse wie die freie Kühlung, Kaltgangeinhausung (Trennung der Kalt- und Warmluftströme) und der Einsatz von geregelten Ventilatoren lassen hier grosse Einsparungen zu. Nachdem diese Massnahmen im IWB'Datacenter nun in beinahe allen Kundenräumen umgesetzt worden sind, ist der Weg frei für die nächste Stufe, die Anhebung der Kaltgangtemperatur auf 26°C. Konkret bedeutet dies, dass die stromfressenden Kältemaschinen länger ausgeschaltet bleiben können. Das schont die Umwelt und die natürlichen Ressourcen.

In Absprache mit den Kunden werden im IWB'Datacenter nun Raum für Raum die Kaltgangtemperaturen angehoben. Im Vorfeld wurde die Vorlauftemperatur der Kälteanlagen von 12°C auf 14°C angehoben. Diese Massnahme verlängert die Periode der freien Kühlung, bei der lediglich mit der Umgebungsluft gekühlt wird und die stromfressenden Kompressoren (Kältemaschinen) ausser Betrieb genommen werden.

Mit diesen Massnahmen hat IWB Telekom einen weiteren grossen Schritt hin zu einem noch umweltfreundlicheren und effizienten Rechenzentrum gemacht.