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Gesamtkoordination für FTTH in Basel bei IWB

Seit April dieses Jahres haben die IWB die Gesamtkoordination für den Ausbau des Glasfasernetzes in Basel inne. Ende März stimmte schon der IWB-Verwaltungsrat dem Projekt zu und bewilligte bis zum politischen Entscheid einen Überbrückungskredit. Im Sommer werden die IWB mit einem FTTH-Pilotprojekt gemeinsam mit der Swisscom starten.

Nach dem politischen Entscheid der noch in diesem Jahr erwartet wird, geht es dann richtig los. Bis 2017 sollen 95 Prozent der Liegenschaften in der Stadt Basel einen Glasfaseranschluss haben. Von diesem flächendeckenden Glasfasernetz werden natürlich auch die Geschäftskunden von bâldata profitieren, um noch schneller und effizienter Daten innerhalb der verschiedenen Geschäftsstellen und Mitarbeitenden auszutauschen.

Die flächendeckende Erschliessung der Stadt Basel ist essentiell, um im Standortwettbewerb in der Schweiz sowie in Europa mitzuhalten sowie attraktive Rahmenbedingungen für den Zuzug neuer Unternehmen zu schaffen. Ohne die Erschliessung Basels durch die IWB würden nur Teile der Stadt erschlossen, was einen Digitalen Graben öffnete - und somit ungleich lange Spiesse für Bevölkerung und Wirtschaft ergäbe.

Glasfasern sind essentiell

Für die IWB ist die Glasfasererschliessung essentiell. Die Entwicklung in der Elektrizitätsversorgung führt in die Richtung eines so genannten Smart Grids, eines intelligenten, selbstregulierenden und energieeffizienten Stromnetzes. Für die Steuerung und Smart Metering (Zählerauslesung aus der Ferne) fliessen permanent in der Summe riesigen Datenströme.

Die Datenmengen, die KMU und Grossunternehmen heute verarbeiten müssen, wachsen exponentiell. Damit halten die bestehenden Netzwerkverbindungen zwischen den Standorten und via Internet nicht mehr mit. Die Folge: Langsame Datenverbindungen schränken Unternehmen in ihrer Entwicklung ein.

Mit der Glasfaser erhalten grosse und kleine Unternehmen ausreichende Kapazitäten für den Datenaustausch. Damit können auch sie ihre Abläufe durch das Auslagern ihrer IT vereinfachen und sich aufs Kerngeschäft konzentrieren. Die Glasfaser fördert das Entstehen neuer Arbeitsformen und Arbeitszeitmodelle, etwa durch den Betrieb von sicheren, ans Firmennetzwerk angebundenen Home Offices. Kurz: Es handelt sich um eine notwendige Investition in die Zukunft, ein Quantensprung wie die Elektrifizierung von Basel zu Beginn des letzten Jahrhunderts.