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Weko gibt grünes Licht für FTTH

Die Sanktionsrisiken für den Glasfaserausbau sind vom Tisch. Swisscom und IWB haben durch intensive Gespräche und im Dialog mit der Wettbewerbskommission (WEKO) eine sehr schnelle Einigung erreicht. Der Ausbau des Basler Glasfasernetzes wird gemäss Zeitplan und ohne Verzögerungen weiter vorangetrieben werden.

Im September legte die Wettbewerbskommission (Weko) ihre Einschätzungen zum Kooperationsvertrag für den Glasfaserausbau in Basel vor. Infolgedessen starteten IWB und Swisscom direkt umfangreiche Gespräche mit der Weko. Durch die Streichung von kritischen Klauseln und gezielte Vertragsanpassungen wurden die Bedenken vonseiten der Weko und die damit verbundenen Sanktionsrisiken weitgehend ausgeräumt.

Vollständig gestrichen wurden die Layer1-Exklusivität, der so genannte Umgehungsschutz und Investitionsschutzbestimmungen. Sowohl IWB als auch Swisscom bieten neu passive, unbeleuchtete Glasfasern an und kommen damit einer wesentlichen Forderung des Weko Sekretariats nach.

Aufgrund der Netztopologie, den damit verbundenen minimalen Erstellungskosten und der konsequenten Nutzung von Synergien sind die IWB überzeugt, auch mit den neuen Rahmenbedingungen und ohne Layer1-Exklusivität kommerziell erfolgreich zu sein.

Nach der Einigung mit der Wettbewerbskommission konzentrieren sich die IWB wieder auf die Vermarktung der unbeleuchteten Glasfasern an die Produktanbieter. Parallel zu der Lösungsfindung mit der Wettbewerbskommission wurden bereits Partnerverträge für die Produktanbieter erstellt und abgeschlossen. "Ich gehe davon aus, dass wir in den nächsten Wochen weitere Verträge mit verschiedenen Telekomunternehmen abschliessen werden", so Torsten Wongel, Leiter Vertrieb & Produktmanagement.

Mittlerweile sind schon über 12'000 Wohnungen oder Geschäftsräume an das Basler Glasfasernetz angeschlossen. Bis Ende 2012 werden rund 55'000 Wohnungen oder Geschäftseinheiten erschlossen.


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