Polymechaniker/in
Kein Beruf für Theoretiker!
Polymechaniker und Polymechanikerin sind Fachkräfte in verschiedenen Tätigkeitsgebieten. Ihre Aufgaben am Arbeitsplatz sind dementsprechend unterschiedlich: Sie fertigen z.B. unterschiedlichste Werkstücke sowie Spezialwerkzeuge und Vorrichtungen für Produktionsanlagen. Dazu setzen sie moderne, vielfach computergesteuerte Maschinen und Automaten ein. Sie legen für die Fertigung Arbeitsgänge fest, erstellen Programme, richten Automaten ein, überwachen und optimieren die Fertigungsprozesse. Sie montieren Geräte, Apparate, Maschinen oder Anlagen und nehmen die notwendigen Einstell-, Regulier- und Prüfarbeiten vor. Sie lokalisieren und beheben Störungen. Im Team mit verschiedenen Fachleuten führen sie Projekte aus: Sie suchen nach Konstruktionslösungen, bauen Prototypen und testen sie. Auch Funktions- und Qualitätskontrollen sind wichtige Aufgaben, denn der Kunde baut auf Genauigkeit und Qualität. Je nach Arbeitsbereich erstellen sie ausserdem technische Dokumente.
Die Ausbildung erfolgt in zwei Lehrbetrieben. Die IWB haben mit der Lehrwerkstätte für Mechaniker in Basel eine Ausbildungs-kooperation abgeschlossen. Die Lernenden werden zwar bei den IWB angestellt, die ersten 2 Ausbildungsjahre erfolgen jedoch in der Lehrwerkstätte für Mechaniker. Nach Abschluss des 2. Lehrjahres (nach Absolvierung der Grundlagenprüfung) erfolgt der Wechsel in die IWB. Das 3. und 4. Lehrjahr inkl. Abschlussprüfung wird in den IWB absolviert.
Die Schwerpunktausbildung (ab dem 3. Lehrjahr) erfolgt je nach Lehrbetrieb in mindestens einem der folgenden Tätigkeits-gebiete: Projektierung und Projektbearbeitung, Prototypenbau, Fertigungsmittelbau, Konstruktion, Produktionsunterstützung, Produktionsprozesse, Teilefertigung, Décolletage, Montage, Automation, Instandhaltung, Ausbildungsunterstützung.
Real- oder Sekundarabschluss (Kanton Baselland), WBS G- oder E-Niveau-Abschluss (Kanton Basel-Stadt).
Gute Leistungen in Physik und Mathematik, Interesse an Maschinenarbeit und an der Metallbearbeitung, technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen, exakte Arbeitsweise, Ausdauer und Geduld, handwerkliches Geschick.
Selbstverständlich ist diese Berufslehre auch für Frauen geeignet.
Das Bestehen der Eignungsprüfung (wird durch die Lehrwerkstätte organisiert) ist Voraussetzung.
Nach der Lehre stehen Dir vielfältige Weiterbildungs- und Berufsmöglichkeiten offen, wie zum Beispiel:
 | Berufsprüfung als Automatikfachmann/-frau, Prozessfachmann/-frau, Luftfahrzeug-mechaniker/in oder Technische/r Kaufmann/-frau. |
 | Höhere Fachprüfung als Mechanikermeister/in oder Industriemeister/in. |
 | Techniker TS z.B. Fachrichtung Maschinen-, Produktions- oder Betriebstechnik, Elektronik, Technische Informatik, Produkt- und Prozessgestaltung |
 | Ingenieur FH (ehem. HTL) z.B. Fachrichtung Maschinenbau, Systemtechnik oder Mechatronik. |
Entwicklungsmöglichkeiten zum Vorarbeiter, Fachspezialist/in, Gruppen-, Abteilungs-, Betriebs-, Geschäftsleiter/in.
Willst Du weitere Auskünfte zur Lehre als Polymechaniker/in, dann wende Dich an unseren Berufsbildner:
Rolf Nebel, Berufsbildner Polymechaniker/in
Telefon 061 275 56 03
e-Mail:
rolf.nebel@iwb.ch