http://www.iwb.ch/de/kva/informationen/

Kehrichtverwertungsanlage Basel (KVA)

            Die KVA Basel
Die KVA Basel
Die Kehrichtverwertungsanlage (KVA) ist die Hauptstütze der Basler Fernwärmeversorgung. Durch die Verwertung des in der Region anfallenden Kehrichts aus Haushalten sowie von Industrie und Gewerbe kann Energie ressourcenund umweltschonend in Form von Dampf, Fernwärme und Strom produziert werden.

Die anfallenden Reststoffe werden gemäss dem modernen Stand der Technik behandelt und in entsprechenden Deponien eingelagert.

Wichtigste Produktionsstätte im grössten Schweizer Fernwärmenetz

Anfang 1999 wurde die heutige KVA Basel mit zwei Ofenlinien von den IWB in Betrieb genommen. Dies ist bereits die dritte Anlage an diesem Standort. Anfang 2009 wurde die KVA den IWB nach zehnjähriger, erfolgreicher Betriebsdauer vom bisherigen Eigentümer Kanton Basel-Stadt vollständig übertragen.

Ende 2008 wurde die KVA vom Verein für umweltgerechte Energie (VUE) mit dem Schweizer Qualitätslabel "naturemade basic" ausgezeichnet. Die KVA Basel ist die erste Kehrichtverwertungsanlage in der Schweiz, die diese Qualitätsauszeichnung für Energie aus erneuerbaren Energiequellen erhalten hat.

Weitere Informationen zur Anlage im Faktenblatt: (PDF 118 KB)

Für die IWB als Betreiber gelten diese Umwelt-Leitsätze

  • Dem schonenden Umgang mit Ressourcen, der Kommunikation umweltrelevanter Daten, Ereignisse etc. sowie der Sensibilisierung der Mitarbeiter für die Umwelt wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
  • Die Emissionen der Anlagen sind im Rahmen der Vorsorge unter die Grenzwerte zu minimieren, soweit als dies technisch und wirtschaftlich tragbar ist.
  • Der Gesundheit der Mitarbeiter wird im Rahmen der Eidgenössischen Kommission für Arbeitssicherheit Rechnung getragen.
  • Siehe auch die Bereichsleitsätze der Fernwärme (PDF 1076 KB)

Besser ist nur Abfallvermeidung

Der angelieferte Haushaltsmüll und Industriemüll stammt von 700'000 Einwohnern mit zusätzlich 300'000 Arbeitsplätzen. Die Kapazität der Kehrichtverbrennung beträgt 190'000 t.

Die Anlagegrösse reicht trotz nachweislichen Erfolgen zur Abfallvermeidung nicht aus. Abfallvermeidung, Recycling und anderes mehr sind notwendig, um den Abfallberg bewältigen zu können.
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