Prozess der Vergärung
Um aus Garten- und Küchen- und sonstigen Abfällen Energie zu gewinnen, wird der Biomüll zuerst von Fremdstoffen befreit. Anschliessend wird er dem Gärreaktor (Fermenter) zugeführt. In diesem vollständig abgeschlossenen, anaerob (unter Sauerstoffausschluss) arbeitenden Reaktor wandeln Mikroorganismen die vorhandene organische Substanz in Kompost und Biogas um. Der Gärvorgang läuft bei einer Temperatur von 55 bis 66°C ab und dauert 15 bis 20 Tage. Dabei werden unerwünschte Keimlinge und Unkrautsamen zuverlässig eliminiert.

In der Schweiz dürfen ausschliesslich Bio- und Grünabfälle wiederverwertet werden denn der Bund hat in seiner Biomasse-Energiestrategie 2010 verankert, dass die energetische Nutzung von Biomasse nicht zu Lasten der Nahrungsmittelproduktion gehen darf.
Pro Tonne Biomüll werden 130 Qubikmeter Biogas gewonnen. Diese Menge entspricht ca. 70 Litern Benzin.
Oder vereinfacht dargestellt kann man mit dem Energiegehalt von 20 Bananen mit einem Personenwagen zirka ein Kilometer weit fahren.
Oder vereinfacht dargestellt kann man mit dem Energiegehalt von 20 Bananen mit einem Personenwagen zirka ein Kilometer weit fahren.

Mit der Energie von 20 Bananen fährt ein PW zirka 1 Kilometer weit




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