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Betriebsinformatiker/in EFZ - ein Beruf für Allrounder!

Berufsbild

Die Informatik ist ein breites Berufsfeld, das sich sehr rasch entwickelt und deshalb ständige Lernbereitschaft voraussetzt. Es reicht vom Support über die Systemtechnik bis zur Applikationsentwicklung. Die Anforderungen dieser Tätigkeiten unterscheiden sich recht stark voneinander und setzen unterschiedliche Fähigkeiten voraus.

Fachrichtung Betriebsinformatik
Informatiker/innen der Fachrichtung Betriebsinformatik sind Fachleute mit Aufgaben in der Systemtechnik und Software-Entwicklung. Sie arbeiten je nach Arbeitgeber an unterschiedlichen Aufgaben. So installieren sie beispielweise Geräte für Benutzerinnen und übernehmen den Support. Sie unterhalten Server und Netze. Sie sind aber auch an Projekten der Applikationsentwicklung beteiligt, ermitteln Anforderungen, programmieren, erstellen Testkonzepte und setzen Datenmodelle in einer Datenbank um.

Ausbildung

Der Informatikunterricht findet in diversen Modulen und überbetrieblichen Kursen statt.

Die Ausbildung umfasst die Gebiete:
  • allgemein bildender Unterricht
  • allgemeine Berufskenntnisse (Mathematik, Physik, Chemie, Wirtschaft und Englisch)
  • mind. 12 grundlagenbezogene Module
  • mind. 6 schwerpunktbezogene Module aus vorgegebenen Kompetenzfeldern

Es besteht für besonders begabte Jugendliche auch die Möglichkeit die Berufsmaturitätsschule zu besuchen. Die Berufs-maturität schafft namentlich die Voraussetzungen für ein Studium an einer Fachhochschule und erleichtert den Besuch von Ausbildungslehrgängen an höheren Fachschulen sowie die Weiterbildung im Beruf selber.

Lehrdauer

  • Lehrdauer 4 Jahre
  • Gewerblich-industrielle Berufsschule Muttenz (Schulort: Pratteln)
  • Schulunterricht 1.-3. Lehrjahr jeweils 2 Tage pro Woche, im 4. Lehrjahr 1 Tag pro Woche

Anforderungen

  • Einen Sekundar- oder Progymasiumabschluss (Kanton Baselland) oder WBS E-Niveau Abschluss (Kanton Basel-Stadt)
  • Gute Leistungen in Physik und Mathematik
  • technisches Verständnis sowie Interesse an Technik und Informatik
  • analytisches Denkvermögen, rasche Auffassungs- und Kombinationsgabe
  • Konzentrationsfähigkeit, exakte Arbeitsweise, Ausdauer und Geduld

Selbstverständlich ist diese Berufslehre auch für Frauen geeignet.

Eine Eignungsprüfung (Multicheck oder ZLI-Test) wird verlangt.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Weiterbildung ist in der Informatik ein Muss. Nach der Lehre stehen Dir vielfältige Weiterbildungs- und Berufsmöglichkeiten offen, wie zum Beispiel:
  • Berufsprüfung als Informatiker/in mit eidg. Fachausweis in einem bestimmten Fachbereich
  • Höhere Fachprüfung als dipl. Informatiker/in in einem bestimmten Fachbereich
  • Techniker TS z.B. Fachrichtung Informatik
  • Ingenieur FH (ehem. HTL) z.B. Fachrichtung Informatik

Entwicklungsmöglichkeiten zum Fachspezialist/in, Gruppen-, Abteilungs-, Betriebs-, Geschäftsleiter/in.

Ansprechpartner

Willst Du weitere Auskünfte zur Lehre als Informatiker/in, dann wende Dich an unseren Berufsbildner:

Markus Stöckli, Berufsbildner Informatik, Telefon 061 275 52 44
eMail:

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