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CO2-Abgabe

Bundesrat und Parlament beschlossen 2007 eine CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe. Die Abgabe wird beim Erdgas-Import erhoben. Die Erdgaslieferanten sind verpflichtet, der Kundschaft die CO2-Abgabe vollständig weiterzubelasten. Damit soll nach Auffassung des Bundes beim Verbrauch von Heizenergie ein Lenkungseffekt erzielt werden.

Seit 1. Januar 2016 beträgt der Aufschlag 1.517 Rappen pro Kilowattstunde (kWh) exkl. MwSt.

Die Lenkungsabgabe auf Bundesebene wird der Schweizer Bevölkerung und Wirtschaft anschliessend zeitversetzt zurück verteilt. Erdgaskunden erhalten bei der Rückzahlung meist mehr zurück, als sie vorher zusätzlich aufzahlen mussten.

Erdgas-Heizungen setzen am wenigsten CO2 frei

Unter den fossilen Energien hat Erdgas aufgrund seiner Zusammensetzung die geringsten CO2-Emissionen. Heizöl wird aufgrund der deutlich höheren CO2-Emissionen durch die Abgabe bezogen auf die Nutzenergie um fast 50 Prozent stärker belastet.

Mit CO2-Abgabe sinken bei vielen Kunden die Heizkosten

Ihre jährliche Mehrbelastung bzw. Ersparnis hängt stark von Gebäudeart, Wohnfläche, Wärmeisolation und Haushaltgrösse Ihrer Wohnung oder Liegenschaft ab. Im Unternehmen ist das Verhältnis zwischen AHV-Lohnsumme und Energieverbrauch entscheidend. Dank der sauberen Verbrennung und Effizienz von Erdgas resultiert in vielen Fällen keine Zusatzbelastung, sondern eine finanzielle Entlastung.

Ein Beispiel

Berechnungsbeispiele für verschiedene Wohnsituationen finden Sie in unserem Informationblatt "CO2-Abgabe auf Erdgas: Rechnungsbeispiele Abgabe und Rückverteilung": (PDF 112 KB)

Fast alle Privathaushalte mit Erdgasanschluss erhalten mehr Rückerstattung als sie an CO2-Abgabe bezahlen.