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Focus: 100 % erneuerbarer Strom für Basel

Grüner Strom aus 100 % Eigenproduktion

Seit 2009 stammt der gesamte verbrauchte IWB'Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Und dieser Strom ist nicht teurer als woanders. Im schweizweiten Vergleich liegt der Strompreis in Basel leicht unter dem Durchschnitt. Zieht man die kantonalen Abgaben ab, zählen die hiesigen Strompreise für Privatkunden zu den günstigsten in der Schweiz.

Bis 2015 wollen die IWB ihre eigene Stromproduktion um einen Viertel steigern. Zum einen entstehen Verluste auf dem Weg des Stroms zwischen Produktionsort und Verbrauchsort. Beim Speichern zwischen Erzeugungszeitpunkt und Verbrauchszeitpunkt geht eben­falls Strom verloren. Zum anderen steigt der Stromverbrauch jährlich um ein bis zwei Prozent.

Mit Investitionen in Produktionsanlagen, die erneuerbare Energien nutzen, wollen die IWB die Stromversogrung langfrisitig zuverlässig decken. Im Fokus stehen Windparks und Solarkraftwerke in den Nachbarländern Frankreich und Deutschland sowie in Spanien. Daneben sind auch Projekte in der Region geplant. Die starke Gewichtung der Auslandsinvestitionen hat wirtschaftliche Gründe. Da die Schweiz wenig Platz für Anlagen und hohe Auflagen hat, lässt es sich hier effizient und kostengünstig produzieren.

Europas Stromnetze befinden sich im Umbruch. Strom aus erneuerbaren Quellen wird künftig vermehrt von Süden und Norden ins Zentrum sowie von den Küstengebieten ins Binnenland fliessen. Dazu müssen die Kapazitäten bestehender Leitungen erhöht und neue gebaut werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei Hochspannungsleitungen, die Gleichstrom übertragen. Die Verluste sind bei dieser Transportart kleiner als mit dem bisher üblichen Wechselstrom. Zudem kann die gleiche Strommenge mit einer geringeren Anzahl Leitungen transportiert werden. Die Schweiz soll weiterhin eine Drehscheibe im europäischen Netz bleiben - dank ihrer zentralen geografischen Lage und ihren Speicherseen. Mit den getätigten und geplanten Investitionen bauen die Basler ihre Vorreiterposition in der nachhaltigen Energieversorgung aus.

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Gemeinsame Ziele des WWF und der IWB

Der WWF Schweiz engagiert sich fürs Energiesparen und für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Nun intensiviert er die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Stromversorgern. Patrick Hofstetter, Leiter Klima und Energie beim WWF, und David Thiel, CEO der IWB, zeigen auf, wie die Umstellung auf erneuerbare Energien funktioniert.

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