Basels Wärmequellen
Nach kurzer Aufbauzeit konnte 1942 in Basel dem ersten Kunden Fernwärme geliefert werden. Technische Bedingungen ermöglichten es, dass die anfallende Wärme aus der Stromerzeugung der thermischen Zentrale an der Voltastrasse, zusammen mit der Wärme aus der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) genutzt werden konnte.
Heute hat das Fernwärmesystem Basels drei Zentralen (Fernheizkraftwerk Voltastrasse, Kehrichtverwertungsanlage und Heizwerk Bahnhof) mit einem Hauptleitungsnetz, das die Kerngebiete der Stadt beliefern kann. Bei Eignung wurden ausserhalb des Fernwärmenetzes in diversen Teilen der Stadt Quartierwärmeversorgungen mit Blockheizkraftwerken (BHKW) gebaut.
Im Fernheizkraftwerk Volta wird Erdgas in Wärme und Strom umgesetzt. Die gewonnene Wärme wird durch ein ringförmig angelegtes, gut isoliertes Leitungsnetz unterirdisch im ganzen Fernwärmegebiet verteilt und der produzierte Strom ins Netz eingespiesen.